Historie
Der Wunsch nach einem eigenen, sportartgerechten Spielfeld ist für die Redwings so alt wie der Verein selbst.
Der erst Spielort der Redwings in Kriftel entsprach zwar von den Abmessungen in etwa den notwendigen Abmessungen, jedoch standen doch einige BÄUME im Outfield herum und auch der immer nur provisorisch aufgebaut Back-Stop (Ballfangzaun) entsprachen nicht den Anforderungen. Als Unterstellmöglichkeit und Umkleiden dienten alte ausgediente Bauwagen. Die Szenerie hatte einen absoluten Pionier-Charme. Was den Anfängen absolut gerecht wurde.
Nach diversen Gespräche mit der Gemeinde Kriftel und der Androhung des Entzugs des Versicherungsschutzes durch den LsbH wurde seitens der Gemeinde der zu seiner Zeit modernste Back-stop Hessens errichtet, der mit einer Höhe von knapp 8m und ca. 25m Länge ausreichenden Schutz bot. Auch die Lagersituation wurde dank der von der Gemeinde errichteten Hütte gelöst.
Soweit so gut. Doch bereits im nächsten Jahr kam der Supergau für die Redwings. Nachdem einiger Anwohner (es war die absolute Minderzahl) mehrere Klagen wegen Lärmbelästigung verloren hatten, gelang vor dem Verwaltungsgericht aufgrund nicht dem Flächenutzungsplan entsprechender Nutzung ein Sieg, der den sofortigen Stopp der Spiel- und Trainingsbetriebs zur Folge hatte.
Die Redwings waren dadurch von heute auf morgen heimatlos geworden und es stand die gesamte Arbeit der letzten 5 Jahre, eine erfolgreiche Jugendabteilung, kurz die Existenz der Vereins auf dem Spiel.
Nur Dank der Hilfe der Nachbarstadt Hofheim und der TGS Langenhain konnte der Fortbestand, wenn auch sehr dezimiert gesichert werden.
Die neue Heimat der Redwings entsprach als Fußballplatz zwar nicht ansatzweise den notwendigen Abmessungen, aber man war froh überhaupt die Möglichkeit zu haben dem Baseballsport weiter nach zugehen. Außerdem waren die vorhandenen Lagerräume mit Strom und fließend Wasser einer deutliche Verbesserung zum alten Platz.
Nachdem der Fortbestand gesichert war, begann erneut die Suche nach einer geeigneten Fläche zum Errichten eines eigenen Baseballfeldes.
Diverse Anfragen an den Umlandverband in Frankfurt (zwischen 2003 und Mitte 2005), die in Absprache mit der Gemeinde Kriftel und der Stadt Hofheim erfolgten, erbrachten zwar einigen viel versprechenden Ansätzen, diese mussten jedoch aus Zeit- und Kostengründen schnell wieder verworfen werden.
Ende 2005 zeichnete sich dann für die Redwings bei einem erneuten Gespräch mit der Bürgermeisterin
der Stadt Hofheim, eine realisierbare Lösung ab.
Eine sich größtenteils im Besitz der Stadt Hofheim befindliche Fläche, die zudem noch als Sportfläche
ausgewiesen war und aufgrund der Lage auch keine klagen wegen Lärmbelästigung nach sich ziehen
würde, wurde den Redwings unter bestimmten Bedingungen angeboten.
Die sich bietende Chance ergriffen die Redwings, trotz einiger Nachteile (Höhenunterschied bis zu 7m!,
nicht erschlossen und recht weit abseits der nächsten Wohnbebauung) beim Schopfe und arbeiteten
gemeinsam mit der Stadt einen Pachtvertrag aus.
Die Unterzeichnung ließ allerdings noch ein wenig auf sich warten, denn zunächst mussten die
Redwings ihre Hausaufgaben machen und die Planungen dem vorhandenen Gelände anpassen.
Dies dauerte ca. 4 Monate, da die Redwings um Geld zu sparen viel in Eigenregie und durch Freunde
und Bekannte erledigten. Ende Oktober 2006 war es jedoch so weit.
Die Redwings stellen den lang ersehnten Bauantrag für Ihr eigenes Baseballfeld.
Nach weiteren 10 Monaten! mit vielen weiteren Anforderungen seitens der Behörden und Genehmigungsstellen, die den Redwings zusätzliche Kosten von knapp 7.000 € einbrachten, da man nicht genügend Biotoppunkte zum Flächenausgleich aufweisen konnte, waren schließlich alle Unterlagen beisammen.
Der 18.08.2007 markierte dann einen der wichtigsten Tage in der Vereinsgeschichte der Redwings.
Per Einschreiben wurde die lang ersehnte Baugenehmigung endlich zugestellt!!!!
Nun heißt es für den Verein alle Ressourcen voll auszuschöpfen und zwar sowohl finanziell als auch das Know-How.
Denn die Redwings sind so nah an einem eigenen Baseballfeld wie noch nie seit 1994.
Wenn auch Sie helfen wollen diese Geschichte zu einem Happy-End zu bringen, helfen
Sie uns durch den virtuellen Erwerb von Teilen des neuen Baseballfeldes und Sie erhalten
im Gegenzug eine steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung.
Unter m²-Verkauf finden Sie
alle notwendigen Informationen dazu.